Würde gestalten - Anerkennung und menschenwürdiges Handeln im Bildungsalltag und in sozialpädagogischen Institutionen
Die Achtung der Menschenwürde bildet das Fundament unseres demokratischen Zusammenlebens und ist zugleich ein zentraler Orientierungswert professionellen pädagogischen Handelns. Im Alltag wird Würde jedoch häufig erst dann wahrgenommen, wenn sie verletzt wird – etwa durch Ausgrenzung, Beschämung, Ungleichbehandlung oder mangelnde Anerkennung.
In diesem Seminar setzen wir uns mit dem Begriff der Würde auseinander und beleuchten seine Bedeutung für Bildungs- und sozialpädagogische Institutionen. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Fachpersonen dazu beitragen können, „Räume der Würde“ zu gestalten, in denen Menschen sich anerkannt, zugehörig und respektiert erleben.
Impulse bieten unter anderem die Arbeiten von Stephan Marks, der Würde eng mit den menschlichen Grundbedürfnissen nach Anerkennung, Zugehörigkeit, Sicherheit und Integrität verbindet. Anhand theoretischer Grundlagen und praxisnaher Reflexionen entwickeln wir Perspektiven, wie Würde im beruflichen Alltag gestärkt, geschützt und – dort, wo sie verletzt wurde – wiederhergestellt werden kann.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Fachpersonen aus Bildung, Sozialpädagogik und Beratung, die ihre professionelle Haltung vertiefen und eine würdeorientierte Praxis bewusst gestalten möchten.
Ziele
Ziele
• Die eigene Vorstellung von Würde reflektieren und erweitern
• Sensibilität für sichtbare und unsichtbare Würdeverletzungen entwickeln
• Handlungsmöglichkeiten für einen menschenwürdigen Alltag kennenlernen
• Konkrete Ansätze zur Gestaltung von Räumen der Würde
Leitung
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Doris Brodmann, Lehrerin, Ausbildnerin, Mediatorin sdm und Coach, Supervisorin, zert. Erziehungscoach, MAS Leadership und Changemanagement, Schulleiterin
Daten
| Datum | Mo 27.09.2027 |
|---|---|
| Zeit | 27.09.2027 09:00 – 17:00 |
| Ort |
sina, Hornbachstrasse 50, 8008 Zürich, 3. Stock, Raum «Don Marcello» |
| Kosten |
CHF 340
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